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Der Weg ist das Ziel

Haben Sie schon immer mit dem Gedanken gespielt, eine Pilotenausbildung zu machen?

Dann ist jetzt die Gelegenheit dazu. Vergleichen Sie mit einer Ausbildung in Deutschland. Kostengünstig kann nur in einem Flugclub ausgebildet werden, meist verbunden mit langfristigen Verpflichtungen und einer Ausbildungsdauer von etwa einem Jahr. Eine schnellere Ausbildung gibt es an Flugschulen, die allerdings Stundenpreise von €180 bis €250 haben. In Südafrika nutzen Sie beide Vorteile, die Ausbildung dauert im Durchschnitt 4 Wochen bei Stundenpreisen von ca. €70. Dabei sind die Ausbildungskriterien hoch, Sie entsprechen den britischen Standards vor Einführung der JAR-FCL.

Detailliertere Informationen sind im Erlebnisbericht und im LAC Carreer Quotations (Stand 2005) zu finden.

 

 

PPL-A im Lowveld Aero Club

Berechnungsbeispiel zum Erlangen einer südafrikanischen Privatpilotenlizenz:

15 Std. C150 à R750
R11250
25 Std. C172 à R1100
R27500
Pilotenbedarf
R2000
Theorieeinheiten
R800
Versicherungen
R250
Clubbeitrag
R300
Prüfungsgebühren
R2500
Sprechfunkzeugnis
R500
Insgesamt etwa: R45000 (ca. 3750*€)

 


Alle Preise beinhalten 14% Mehrwertsteuer und die Gebühren für die Fluglehrer.

Zusätzlich können Einweisungen auf verschiedene Muster gemacht werden, oder es kann statt der C172 auch mit einer PA-28 die Ausbildung nach den ersten Solo-Platzrunden fortgesetzt werden.

Voraussetzung für das Erlangen einer Privat Piloten Lizenz ist ein gültiges Medical, welches vor Ort gemacht werden kann


Die genauen Ausbildungsinhalte und Zahlungshinweise finden Sie in den LAC Carreer Quotations (Stand 2005)

 

CPL/IR im Lowveld Aero Club

Berechnungsbeispiel zum Erlangen einer südafrikanischen Berufspilotenlizenz mit Instrumentenflugberechtigung:

15 Std. dual C150 à R750
R11250
25 Std. dual PA-28 à R1100
R27500
15 Std. dual IF C172 à R1200
R18000
20 Std. dual IF Sim à R350
R7000
10 Std. dual IF Cessna 310 Twin à R3000 oder 10 Std. dual IF C172 à R1200

R30000 oder R12000

115 Std. solo C150 à R600
R69000
Pilotenbedarf
R3000
Theorieeinheiten
R5000
Versicherungen
R3600
Clubbeitrag
R300
Prüfungsgebühren
R5000
Sprechfunkzeugnis
R500
Landegebühren
R5000
Insgesamt etwa: R185000 bzw. R167000

 


Die Berufspilotenausbildung kostet also etwa € 16000*, inklusive 14% MwSt. Sie beinhaltet die PPL-A, das IFR, das Twin-Rating und berechtigt zum kommerziellen Fliegen in Südafrika.

Um auf Basis der südafrikanische CPL/IR eine deutsche JAR-CPL/IR zu erhalten, müssen knapp €10000 und 6 Monate gerechnet werden. Es müssen dabei die theoretischen und praktischen Prüfungen sowie die Vorbereitungen darauf an einer deutschen Flugschule wiederholt werden. Insgesamt kostet die Ausbildung damit ca. €28000* im Gegensatz zu ca. €60000, die eine vergleichbare Ausbildung in Deutschland kosten würde.

Wer final eine deutsche ATPL anstrebt, sollte auf Basis der südafrikanischen Lizenz gleich in den ATPL Lehrgang gehen. Es können dabei die in Afrika geflogenen Stunden angerechnet werden. Je nach eigenen Fähigkeiten und Einschätzung des LBA kann sich die praktische Ausbildung auf etwa 30 Flugstunden reduzieren. Die Theorie kann dann entweder im Fernlehrgang mit anschließendem 1-wöchigem Nahunterricht oder in Kursen (ca. 3 Monate) erlernt werden. Hinzukommt noch die MCC (MultiCrewCoordination) im Simulator. Die Kosten belaufen sich hier auf €10000 bis €18000, je nach Art der Theorie und Simulator.


 

 

*abhängig vom Wechselkurs/ Die hier aufgeführten Preise sind nicht aktuell und sollten direkt beim Club nachgefragt werden.


Unterkünfte:
Direkt am Flughafen von Nelspruit gibt es kleine Appartements, die sowohl vom Lowveld Aero Club als auch von der dort ansässigen Luft-Feuerwehr zur Verfügung gestellt werden. Kosten: ca. 80 Rand (€9,50) pp/pn

LowveldAeroClub>>

Auch in Nelspruit Downtown gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Unterbingung. Zu empfehlen wäre z.B. die Town Lodge, die Hippo Waterfront Lodge oder Ingwes Guesthouse. Der Gastgeber ist selber Pilot und Clubmitglied. Er steht daher mit Rat und Tat zur Seite. Kosten: ca. 140 Rand (€16,50) pp/pn

Ingwes Guesthouse>>

Mietwagen:
An fast jedem Flughafen können Sie sich Mietfahrzeuge ausleihen. Zum Nelspruit Airport werden die Fahrzeuge für einen geringen Aufpreis gebracht. Die nächsten Büros befinden sich in der Stadt oder am neuen Krüger Mpumalange Airport.

Fliegen in Deutschland:
Die Umschreibungskriterien von einer südafrikanischen in eine deutsche Privat Piloten Lizenz haben sich nach Einführung der neuen JAR-FCL wesentlich verändert. Es müssen insgesamt 100 Flugstunden nachgewiesen werden, ein Test in Luftrecht und Menschliches Leistungsvermögen geschrieben und ein PPL Prüfungsflug bestanden werden. Hinzu kommt die Dokumentation für die Behörde. Ein anderer Weg führt über § 1.016 JAR-FCL1. Man meldet sich als regulärer PPL Schüler an einer deutschen Flugschule an, nachdem man in Südafrika die PPL und die Nachtfluglizenz (diese entspricht weitgehend der alten CVFR Ausbildung) gemacht hat. Je nach Fähigkeiten wird die Ausbildung an der deutschen Flugschule bis auf wenige Flugstunden reduziert. Die Theorie muß komplett geschrieben werden.

Weitere Informationen finden Sie am Ende des Erlrebnisberichtes oder auf den Webseiten des Luftfahrt-Bundesamtes unter

www.lba.de